Terracotta

Arbeiten in Brennton entstanden sporadisch aber nie nebenher. Zwischen 1966 und 1968 sechs, 1976 und 1982 je zwei Hunde, die sämtlich einer "Rasse" zugehören (etwa 25x35cm). Im Zeitraum von 1978 bis 1990 wuchs jeweils zur Weihnachtszeit ein farbig gefaßtes Krippenszenario auf über 100 Teile heran, die Figuren max. 20cm hoch, Bäume und Ruinen max. 50cm. In den Jahren 1981-83 baute Joachim Dunkel zehn sog. pocket parks, tempel- oder burgähnliche Ruinen, die er sich durch geeignete Pflanzen bewachsen vorstellte, darunter zwei auch als Aquarien zu nutzende "Arkadien", die Wasserbecken glasiert und seitwärts verglast.

1990 realisierte der Künstler fünf bis zu 100cm hohe Phantasietiere für den Spielplatz eines Kleinkindergartens. Weitere sechs Sockeltiere, rund 50cm hoch, stammen von 1990 und 1995. Seine Arbeiten zum Troja-Komplex ergänzte Dunkel 1999 in Terracotta mit zwei weiblichen Figuren, einem singenden Pferd und einem stürzenden Reiter. Diese Plastiken sind in außerordentlich extremer Bewegung.

Parallel zu den genannten Arbeiten entstanden kleinformatige weibliche Figuren. Die Terracotta ist entweder rötlich engobiert, mit Tinten laviert oder farbig bemalt, lediglich einer der großen Hunde trägt eine Glasur.